Gesundheitsschutz

VEXAT
Damit es nicht „kracht“…
Nicht nur in Tankstellen, auch beispielsweise in KFZ-Werkstätten, Tischlereien, Bäckereien, kunststoffverarbeitenden Betrieben und bei der Lackproduktion können Arbeitnehmer mit explosiven Gasen, Dämpfen oder Stäuben in Kontakt kommen.
Seit dem Jahr 2004 regelt in Österreich die VEXAT – die „Verordnung über explosionsfähige Atmosphären“ – den Explosionsschutz am Arbeitsplatz.
Inhalte der Verordnung
Die VEXAT regelt:
- die Verpflichtung zur Ermittlung und Beurteilung sowie Dokumentation der Explosionsgefahren
- Information, Unterweisung und Arbeitsfreigabe
- Prüfungen, Messungen, Gefahrenanalyse sowie Störfallvorsorge
- die primären, sekundären und tertiären Explosionsschutzmaßnahmen
- die Anforderungen an elektrische Anlagen und Gegenstände in explosionsgefährdeten Bereichen
Schulung für VEXAT Experten
Die Kögl Akademie bietet Schulungen für jene Mitarbeiter an, die Umgang mit explosionsfähigen Atmosphären im Sinne der VEXAT-Verordnung haben, sowie für jene Führungskräfte, die für die Erstellung der VEXAT-Dokumente verantwortlich sind.
Vermittelt wird umfangreiches Know-how im Bezug auf Explosionsgefahren:
- Die Teilnehmer lernen, wie sie Explosionsgefahren im Normalbetrieb und bei Störungen feststellen können.
- Sie eignen sich Wissen über das Gefahrenpotenzial von Dämpfen, Stäuben und Ablagerungen an und erhalten Einblicke in den Explosionsschutz zur Vermeidung von gefährlichen Situationen.
- Nach dem Theorieteil lernen die TeilnehmerInnen, wie die Vorgaben zweckmäßig und rechtskonform in die Praxis umgesetzt werden können.
